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Blog-Beitrag

🇫🇮 Verbesserung der Mikromobilitätssicherheit in Helsinki mit KI-gestützten Erkenntnissen

Das Safety Sense-Pilotprojekt in Helsinki nutzte KI-gestützte Sensoren und Mobilitätsdatenanalysen, um Sicherheitsrisiken für E-Scooter-Fahrer in der ganzen Stadt zu identifizieren. Durch die Kombination von vernetzten Fahrzeugdaten von See.Sense-Sensoren mit der fortschrittlichen Analyseplattform von Vianova lieferte das Projekt reale Erkenntnisse für die Infrastrukturplanung, politische Aktualisierungen und eine sicherere Integration von Mikromobilität.

Timmy Ejdsäter
23. November 2025
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Der Hintergrund

Die Stadt Helsinki und das Forum Virium Helsinki suchten nach neuen Methoden für ein proaktives Sicherheitsmanagement für E-Scooter-Fahrer, da die gemeinsam genutzten Mikromobilitätsdienste fest in Helsinkis Verkehrssystem integriert sind. Anstatt auf Unfälle zu warten, untersuchte das Projekt Safety Sense, wie vernetzte Mobilitätsdaten dabei helfen können, gefährliche Situationen vorherzusagen und zu vermeiden.

Das Projekt war Teil des größeren EU-finanzierten ELABORATOR-Programmsund brachte Partner mit sich ergänzendem Fachwissen zusammen: See.Sense (in das Fahrzeug integrierte Sensoren), Dott und Tier (Betreiber gemeinsamer Mobilität), Vianova (Datenanalyseplattform), und Forum Virium Helsinki.

Die Herausforderung

Die traditionelle Analyse der Straßenverkehrssicherheit in Helsinki stützt sich auf Unfallberichte und Daten nach Unfällen. Dieser reaktive Ansatz verpasst jedoch die Möglichkeit, "Beinahe-Unfälle" und unsichere Bedingungen zu erkennen, bevor es zu Verletzungen kommt. Insbesondere E-Scooter-Nutzer sind aufgrund unklarer Infrastruktur, gemischter Verkehrsumgebungen und Lücken in der Durchsetzung der Vorschriften Risiken ausgesetzt.

  • 🕵️ Zeigen Sie versteckte Sicherheitsrisiken im gesamten Netz auf.
  • 📊 Unterstützung von Vorher/Nachher-Bewertungen von Infrastrukturänderungen.
  • 🛴 Informieren Sie über eine bessere Gestaltung von Parkzonen, Langsamfahrstellen und Kreuzungen.

Die Lösung

40 E-Scooter von Dott in Helsinki wurden mit See.Sense SUMMIT2-Sensoren ausgestattet, die kontinuierlich Brems- und Ausweichvorgänge sowie Ereignisse auf der Fahrbahnoberfläche erfassten.

See.Sense-Sensoren auf TIER-Dott-Rollern während des Safety Sense-Pilotprojekts.

Es wurden über 2.490 Fahrten aufgezeichnet, bei denen 4.512 km zurückgelegt und schätzungsweise 677 kg CO2 eingespart wurden.

  • 🔐 Aggregiert und anonymisiert, um die Einhaltung des Datenschutzes zu gewährleisten.
  • 🗺️ Im Vergleich zur Straßen- und Fahrradinfrastruktur von Helsinki.
  • 🧹 Gefiltert, um irrelevante oder GPS-verzerrte Daten zu entfernen (z. B. Motorroller in Lieferwagen).
  • 🧩 Angereichert mit Overlays wie Langsamfahrstellen und gefährlichen Kreuzungen.

Vianova entwickelte eine neue "Risikokennzahl", bei der die Häufigkeit ungewöhnlicher Ereignisse (z. B. Vollbremsungen) mit dem gesamten Fahrtenaufkommen verglichen wird. Auf diese Weise konnten unverhältnismäßig risikoreiche Orte identifiziert werden, selbst in Gebieten mit weniger Fahrten.

Die Ergebnisse

Im Rahmen des Projekts wurde eine leistungsstarke Kombination aus Karten der Routenpopularität, ereignisbasierten Hotspot-Visualisierungen und Vorher/Nachher-Vergleichen der Infrastruktur erstellt.

[BILD VON DER VIANOVA-PLATTFORM EINFÜGEN]

Beispiele für Erkenntnisse:

  • Old Church Park: Entlang des nördlichen Korridors mit separaten Fahrspuren wurden weniger Vorfälle registriert, während auf dem südlichen gemeinsamen Weg viele Ausweich- und Bremsmanöver zu verzeichnen waren, was die Wahrnehmung der Sicherheit vor Ort bestätigt.

  • Hauptbahnhof Helsinki: Wiederholte Brems- und Ausweichmanöver an den Bahnhöfen Mikonkatu und Simonsgatan wurden mit Konflikten zwischen Fußgängern und Straßenbahnen in Verbindung gebracht, die zuvor in wissenschaftlichen Studien aufgezeigt wurden.

  • Bereich der Kallio-Bibliothek: Auf verkehrsreichen Straßen mit sommerlichen Aktivitäten und hohem Fußgängeraufkommen wurden Spitzenwerte bei Ausweich- und Bremsvorgängen festgestellt, was auf einen Bedarf an gestalterischen Anpassungen hinweist.

Durch die Analyse des Risikoverhältnisses wurden auch neue Hochrisikokorridore aufgedeckt, die durch herkömmliche Unfalldaten nicht erkannt worden waren, so dass die Stadt über ein wertvolles Frühwarnsystem verfügt.

Blick in die Zukunft

[BILD DES WEBINARS EINFÜGEN]

Die Ergebnisse wurden auf dem letzten Safety Sense-Webinar in Helsinki und auf internationalen Messen vorgestellt und stießen auf großes Interesse bei Stadtplanern und Interessenvertretern von E-Scootern. Mit Unterstützung von iRAP werden die Daten auch für die Verwendung in CycleRAP ausgewertet, einem globalen Instrument zur Bewertung der Sicherheit von Fahrradinfrastrukturen.

Dieses Pilotprojekt zeigt, wie kostengünstige Sensoren und cloudbasierte Analysen verwertbare Erkenntnisse über die Sicherheit liefern können, und ebnet damit den Weg für eine proaktivere, datengestützte Sicherheitsplanung - in Helsinki und in anderen europäischen Städten.

Vianova und seine Partner untersuchen nun, wie sich das Modell auf andere Städte, zusätzliche Fahrzeugtypen und ganzjährige Überwachungsstrategien übertragen lässt.

Über Vianova

Vianova ist die Datenanalyselösung für den Betrieb der Mobilitätswelt. Unsere Plattform nutzt die Leistungsfähigkeit von vernetzten Fahrzeugen und IoT-Daten, um verwertbare Erkenntnisse für die Planung sicherer, umweltfreundlicher und effizienter Verkehrsinfrastrukturen zu liefern.

Von der Regulierung der geteilten Mobilität über die Umgestaltung der letzten Meile bis hin zur Kartierung von Risikopunkten im Straßenverkehr - Vianova unterstützt mehr als 150 Städte, Flottenbetreiber und Unternehmen auf der ganzen Welt dabei, die Art und Weise zu verändern, wie sich Menschen und Güter bewegen.

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