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Blog-Beitrag

🚓 Von der Verordnung zur Aktion: Kloten verbessert das Mikromobilitätsmanagement mit Mobile-First Enforcement

Erfahren Sie, wie eine Schweizer Stadt ihre Polizeikräfte mit den mobilen Tools von Vianova befähigt hat, die Überwachung der gemeinsamen Mobilität in Echtzeit und vor Ort umzusetzen.

Gian-Luca Tellenbach
2. Juli 2025
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Der Kontext

Seit September 2023 ist Kloten, eine dynamische Stadt in der Nähe von Zürich, ein Vorreiter in Sachen innovatives Mikromobilitätsmanagement. Mit 150 gemeinsam genutzten Fahrzeugen, die von sechs verschiedenen Anbietern betrieben werden, hat die Stadt über die Cityscope-Plattform von Vianova erfolgreich einen umfassenden Regulierungsrahmen implementiert. Mit diesem ersten Einsatz wurde eine Grundlage für den organisierten Betrieb von Mikromobilität geschaffen, aber Klotens Vision ging über die grundlegende Regulierung hinaus.

Die Herausforderung

Die GPS-Technologie ist zwar das Herzstück der Mikromobilitätsverfolgung, ihre Grenzen werden jedoch in dichteren städtischen Umgebungen deutlich. Die Standard-GPS-Genauigkeit von MDS-Einspeisungen ist im Allgemeinen auf 7 Meter genau, was sich für eine präzise Überprüfung der Fahrzeugposition in Bezug auf die Vorschriften oft als unzureichend erweist. Dies ist eine zentrale Herausforderung für Mobilitätsmanager, die versuchen, Verstöße gegen öffentliche Vorfahrtsrechte (PROW) zu erkennen und zu reduzieren. Diese technische Einschränkung in Verbindung mit den komplexen Kommunikationskanälen zwischen den Beteiligten stellt eine erhebliche Hürde für ein effektives Mikromobilitätsmanagement dar.

Die Lösung

Der Ansatz von Kloten zeigt, wie Städte ihr Mikromobilitätsmanagement von einer grundlegenden Regulierung zu einer aktiven Durchsetzung weiterentwickeln können. Aufbauend auf der erfolgreichen Implementierung der Cityscope-Plattform von Vianova, mit der ein klarer Regulierungsrahmen geschaffen und die Kommunikation mit den Anbietern rationalisiert wurde, unternahm die Stadt im April 2025 einen mutigen Schritt nach vorn. Durch die Integration der mobilen Schnittstelle von Cityscope in die täglichen Abläufe der Polizei hat Kloten die Art und Weise, wie Beamte mit Shared-Mobility-Diensten vor Ort interagieren, verändert.

Umsetzung

Beamte, die die mobile Plattform Cityscope nutzen
Klotener Polizeibeamte bei der praktischen Schulung für die mobile Plattform Cityscope

Die Einbindung der mobilen Durchsetzung von Vorschriften zeigte eine bemerkenswerte Effizienz sowohl bei der Schulung als auch beim Einsatz. In einer gezielten Sitzung unter der Leitung von Gian-Luca Tellenbach von Vianova beherrschten fünf Polizeibeamte die mobile Plattform in nur 20 Minuten.

Diese schnelle Einführung zeigt die intuitive Natur der Lösung, die es den Beamten ermöglicht, sofort damit zu beginnen, falsch geparkte Geräte zu identifizieren und zu melden. Die mobile Schnittstelle bietet den Beamten ein optimiertes Tool, um Hotspots für Verstöße zu lokalisieren, falsch oder gefährlich geparkte Geräte zu identifizieren und Verstöße direkt an die Betreiber zu melden. Durch diesen direkten Kommunikationsweg entfallen die herkömmlichen bürokratischen Verzögerungen bei der Behandlung von Parkproblemen, und das System lässt sich direkt in das Fuhrparkmanagement der einzelnen lokalen Anbieter integrieren.

Technische Innovation

Bahnhofsareal Kloten, wo eine genaue Standortbestimmung der Fahrzeuge für ein effektives PROW-Management entscheidend ist

Die Lösung befasst sich speziell mit dem Problem der GPS-Ungenauigkeit in dichten städtischen Gebieten, ein häufiges Problem in der Nähe von Verkehrsknotenpunkten wie dem Bahnhof Kloten. Die Plattform bietet den Beamten die Möglichkeit, Fahrzeugstandorte persönlich zu überprüfen und zu dokumentieren und schließt so die Lücke zwischen digitaler Ortung und realer Durchsetzung.

Die benutzerfreundliche mobile Schnittstelle ermöglicht es den Beamten, Fahrzeuge schnell zu identifizieren, Verstöße mit Beweisfotos zu dokumentieren und direkt mit den Betreibern zu kommunizieren, um eine rasche und verantwortungsvolle Lösung zu finden.

Ergebnisse

Dieser verbesserte Ansatz für das Mikromobilitätsmanagement hat einen effizienteren und effektiveren Durchsetzungsprozess geschaffen. Der optimierte Arbeitsablauf ermöglicht es den Beamten, innerhalb von Minuten von der Identifizierung bis zur Lösung des Problems zu gelangen, anstatt Stunden oder Tage bei herkömmlichen Systemen. Die Einbeziehung der visuellen Dokumentation von Verstößen stellt auch eine wichtige Quelle der Wahrheit über Parkverstöße dar, die von den Betreibern oft auf der Grundlage der GPS-Ungenauigkeit angefochten werden. Durch die Überbrückung der letzten Lücke in der Verwaltung der öffentlichen Verkehrswege hat Kloten ein Modell für andere Städte geschaffen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

Künftige Auswirkungen

Die Umsetzung in Kloten setzt einen neuen Standard für das Mikromobilitätsmanagement und zeigt, wie Städte digitale Werkzeuge mit der Durchsetzung vor Ort effektiv kombinieren können. Dieser Ansatz verbessert nicht nur die Effizienz des PROW-Managements, sondern unterstützt auch das nachhaltige Wachstum von Shared-Mobility-Diensten bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung geordneter städtischer Räume.

Über Vianova

Vianova ist die Datenanalyselösung für den Betrieb der Mobilitätswelt. Unsere Plattform nutzt die Leistungsfähigkeit von vernetzten Fahrzeugen und IoT-Daten, um verwertbare Erkenntnisse für die Planung sicherer, umweltfreundlicher und effizienter Verkehrsinfrastrukturen zu liefern.

Von der Regulierung der geteilten Mobilität über die Umgestaltung der letzten Meile bis hin zur Kartierung von Risikopunkten im Straßenverkehr - Vianova unterstützt mehr als 150 Städte, Flottenbetreiber und Unternehmen auf der ganzen Welt dabei, die Art und Weise zu verändern, wie sich Menschen und Güter bewegen.

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